Hier kommen meine 5 Punkte zur akuten Selbsthilfe, im manchmal so chaotischen Alltag einer Alleinerziehenden Elternteils? Ich bin kein Coach. Kein Ratgeber. Ich bin eine Frau und Mutter, die es selbst durchlebt.
Und vielleicht helfen dir diese Dinge genauso, wie sie mir geholfen haben – oder sie erinnern dich daran, dass du die volle Kraft bereits in dir trägst:
1. Hör auf, dich mit „Zweier-Eltern-Haushalten“ zu vergleichen.
Niemand spielt im selben Film mit. Egal ob zusammen, allein, verheiratet oder nicht – jede Situation und jede Familie ist einzigartig.
Dein Weg ist ebenfalls ein Eigener. Nicht schlechter, nicht schwächer – einfach anders. Und dabei wahnsinnig wertvoll, ob du es glaubst oder nicht.
Jede Situation hat seine Vor- und Nachteile. Nicht alles, was wie Gold erscheint, glänzt von innen, mein Herzblatt.
Auf meinem Weg habe ich viele Mamas gesehen und gehört, die oft gern mit mir getauscht hätten.. Denn auch hier gibt es Nachteile, von denen sich die Beteiligten gern befreien würden.
Lenke deine Blickrichtung auf die Optimierung deiner inneren Zufriedenheit und arbeite an deinen Baustellen.
Spare dir die Zeit, dich zu vergleichen – es wird dir nichts als negative Gefühle bringen und dich in deiner Entwicklung zurückhalten.
Rock your own business, Babe – it’s worth it.
2. Bitte um Hilfe – und nimm sie an.
Eine meiner schwierigsten inneren Hürden war es, zu lernen, um Hilfe zu bitten.
Sich das Leben zu vereinfachen und auch andere Energien mit in die Dynamik zu lassen, bedeutet Wachstum.
Alleinerziehende Mütter – so wie ich – tendieren gern dazu zu denken, sie wüssten alles am besten und niemand könne das alles so gut wie sie selbst.
Aber Honey, so ist es nicht.
Vielleicht dauert es einen Moment, bis sich eine neue Person eingependelt hat und dein Kind mitmacht.
Aber Veränderung bringt nicht nur Freiheit und etwas Zeit für dich, sondern auch Flexibilität und neue Erfahrungswerte in der Unabhängigkeit deines Kindes.
Um Hilfe zu bitten und sie anzunehmen, macht dich nicht schwach – sondern weise und stark.
Dein Kind profitiert und lernt Neues.
Lass es frei – und halte nicht fest bis zum bitteren Ende deiner Nerven.
Lebe das Leben und geh mit dem Fluss, erfreue dich an Unterstützung.
Du und dein Kind – ihr verdient das.
Ob Nachbarn, Familie oder Freundinnen:
Du musst das nicht alles allein tragen. Du wirst sowieso das Meiste allein erledigen, den ein oder anderen Moment darfst du dir geben.
Du bist nicht weniger stark, wenn du dich mal anlehnen darfst.
Sei deine eigene neue Managerin deines Krafthaushalts – so kannst du qualitativ hochwertigere Zeit mit deinem Kind genießen.
3. Erlaube dir, auch Frau zu sein – nicht nur Mama. Erfinde dich neu.
Ohhhh, ich liebe diesen Punkt.
Es hat sich für mich angefühlt, als würde mein Leben wieder „weitergehen“, als ich begonnen habe, mir wieder Zeit für mich selbst zu nehmen.
Um mich gepflegt und wohl zu fühlen in meiner Haut.
Es ist okay, dich schön zu machen.
Es ist okay, dich – und deinen Look – zu vermissen.
Und es ist okay, Sehnsucht zu haben, ohne dich dafür zu schämen.
Du bist mehr als „nur“ funktional.
Achte auf dich – und erfinde dich neu. Das macht richtig Spaß.
Erstelle dir deine eigene kleine Beauty-Routine für Haut und Haare.
Ein schöner Reinigungsschaum, ein Serum und eine Creme lassen deine Haut strahlen.
Für die Haare: eine passende Pflegeserie, eine Sprühkur zum Auffrischen und ein Öl zum Abschluss.
Ich schlafe sogar mit einer Satinhaube, um meine Haare über Nacht zu schützen – und sehe dabei ziemlich lustig aus.. 😄
Aber ich finde: Schöne Haare lassen den Tag zu 80 % angenehmer verlaufen.
Die kleinen Dinge dürfen dir Spaß und Freude bringen.
Die 10 Minuten NOCH früher aufzustehen – sie lohnen sich!
Die natürliche und gepflegte Schönheit deiner selbst ist der Grundstein für deinen positiven und erfolgreichen Tag sowohl Innen als auch Aussen.
Mein Kleidungsstil hat sich definitiv verändert – ich achte mehr darauf, dass ich mich wohlfühle und genug Bewegungsfreiheit habe.
Das muss aber nicht für dich gelten. Wie möchtest du dich sehen? Was magst du?
Besorge dir 2–3 neue Teile, die dir richtig Spaß machen.
Die du gerne trägst und in denen du dich gut gestylt fühlst.
Sneaker, die vielseitig einsetzbar sind.
Eine Tasche, in die alles passt?
Mach dir Gedanken, wie du in deinem Mama-Alltag aussehen möchtest – und setze das um.
Es braucht nicht viel – aber es verändert viel. Du wirst dich wieder hot fühlen.
Erfinde dich hier neu. Auch dabei ist Organisation alles.
Gib mir Bescheid, wenn du dir dazu Inspiration von mir wünschst.
Und zu jeder Zeit gilt:
Mach dir keinen Druck.
Versuche einfach, das Beste auch für dich als Frau zu geben.
Es wird sicher Tage geben, an denen keine Zeit zum Duschen bleibt und du nicht weißt, was du anziehen sollst.
Das ist okay.
Trage auch das mit Stolz und Würde – denn auch diese Tage gehören zu deinem authentischen Selbst.
Und sind genauso schön.
4. Schaffe dir heilige Momente – nur für dich.
Es ist nicht leicht, ruhige Momente zu schaffen, wenn tausend Aufgaben anstehen und das Kind gerade keine leichte Phase hat.
Kein Schlaf, keine Zeit – und wie oder woher soll man sich da eine Auszeit nehmen?!
Aber hier geht’s um deinen Kopf.
Dich über den Tag hinweg bewusst zu beruhigen.
Dich daran zu erinnern, wie gesegnet du bist: Kinder zu haben, gesund zu sein, am Leben zu sein.
Dankbar zu sein für das, was du bist und was du hast.
Die Perspektive macht durch Dankbarkeit einen hochwertigen Switch und bringt dich auf eine neue Frequenz.
Deine Energie verändert sich – selbst im Stress.
Du aktivierst dein Gehirn wieder für den Kraftaufbau.
Auch wenn’s nur zwei Minuten sind:
Eine Tasse Tee. Ein geliebter Song. Journaling.
Eine Kerze im Bad. Geschlossene Augen. Achtsame Atemzüge.
Diese kleinen Momente sind kein Luxus.
Sie bedeuten Überleben und Wachsen.
Bitte – schenke sie dir.
Und wenn du mal etwas mehr Zeit hast, freue ich mich unendlich für dich.
Vielleicht kannst du dann Dingen nachgehen, die dir Kraft schenken:
Zum Sport gehen, in ein Café, lesen, Freunde treffen.
Genieße dein Leben.
5. Sprich liebevoll mit dir – immer.
Das ist mit Abstand der wichtigste Punkt.
Du bist deine wichtigste Bezugsperson.
Ob morgens beim Aufstehen oder abends im Bett –
schenke dir schöne Gedanken. Sprich mit dir selbst.
Hierfür kannst du Affirmationen nutzen – ich schreibe dir unten ein paar auf, die ich liebe.
Wenn du fällst, rede mit dir wie mit deinem Kind:
Sanft. Geduldig. Voller Mitgefühl.
Sei gut zu dir.
Und hab Verständnis dafür, dass du dich auf keinem einfachen Weg befindest –
aber ihn fantastisch beschreitest.
Du wächst. Jeden Tag.
Du gibst dein Bestes – und wirst dabei siegen.
Ich bin sehr stolz auf dich.
Und hier drei Affirmationen für deinen Alltag:
🌿 Ich bin eine starke Frau, auch wenn ich mich heute schwach fühle.
🌿 Ich darf Hilfe annehmen, ohne mich schuldig zu fühlen. Ich verdiene es.
🌿 Ich wachse in meinem Tempo – und das reicht. Ich bin mehr als genug. Ich liebe mich.
Schön, dass du da bist.
Deine Antonia

Hinterlasse einen Kommentar